– Das kalte Bett –

Was für ein schwindelerregendes Leben
Welch ein Dolch zum Klettern
Der blutende Grabstein, vergessen.
Sie brachen, malasaña
Die Fäden der Kaserne.
Verräter, sie werden Dich nicht vergessen.

Du blickst in den Spiegel des Schmerzes,
er zerbricht, weil es der Rückspiegel ist.

So viel Eitelkeit, so viel Heuchelei.
Wo doch der Körper nach dem Tod im kalten Grab endet.
So viel Böses, so viel Feigheit
Wo doch das Unrecht sich nach dem Tod im kalten Nichts windet.

Stürmisch ist die Verleumdung,
windet sich vor Groll.
Das letzte Detail ist vergessen.
Die Schande der Leere
vergießend, ohne Liebe
endet Deine armselige Existenz.

Du blickst in den Spiegel des Schmerzes,
er zerbricht, weil es der Rückspiegel ist.

So viel Eitelkeit, so viel Heuchelei
Wo doch die Klage, die der Tote hinterlässt, von der kalten Nacht verschlungen wird.
So viel Böses, so viel Feigheit
Wo doch der Tote, der blutige Zeuge, Dein kaltes Bett aufwühlt.

Das kalte Bett,
das auf Deine Schande wartet.
Dein Zynismus ohne Abgrund.
Kaltes Bett des Grolls,
der Leere ohne Liebe,
des ratlosen Spiegels,
aus Blut und Schmerz
und des gnadenlosen Verbrechens.

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